2005 - Reunion News PDF Drucken E-Mail
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Zehn Jahre nach der Auflösung der Band wurde überraschenderweise auf dem britischen TV-Sender ITV im November die offizielle Dokumentation “take that … for the record” ausgestrahlt, an der sich ALLE FÜNF Bandmitglieder beteiligten. Robbie sendete eine Videobotschaft, die anderen vier treffen medienwirksam in einem englischen Cottage wieder. Auch Nigel Martin-Smith kam zu Wort, jeder erzählte seine Sichtweise der Vergangenheit und dem Jetzt. Außerdem stellten sie einige Dinge ins richtige Licht. Auch der Streit zwischen Gary und Robbie schien vergessen. Später kam die Dokumentation auch in Europa als DVD heraus und wurde gut verkauft. Man war überrascht von der hohen Resonanz und Begeisterung in der Öffentlichkeit.

Mitte November erschien mit dem Titel Never Forget: The Ultimate Collection eine Greatest Hits-CD und eine DVD, sie stieg gleich in die Charts ein. Sogar ein bis jetzt unveröffentlichter Hit - Today I've lost you – ist auf der CD enthalten.

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Am 25. November gaben take that (jedoch ohne Robbie) im Londoner „Berkeley Hotel“ eine Pressekonferenz. Die Sensation war perfekt: sie gaben ihre „Reunion“ mit zunächst 13 Konzertterminen für Großbritannien für April und Mai 2006 bekannt. Aber sie hielten den Ball flach: „es sei nur eine Möglichkeit, den Fans noch mal richtig „Goodbye“ zu sagen und solle kein Comeback sein“, von einem neuen Album wurde nicht geredet. Es hieß, dass sie immer für Robbie ein Mikrofon freihätten, er sei aber nicht eingeplant.

Dieses Original-Zitat von Gary brachte Millionen Fan-Herzen wieder zum Lachen: "Thanks for giving us the last 10 years off but the rumours are true. take that are going back on tour."

Am 2. Dezember startete der Kartenvorverkauf und in einer knappen halben Stunde waren 250.000 Karten verkauft, diverse Online-Ticketbörsen brachen zusammen. take that waren überwältigt von dieser Resonanz. Die massive Fan-Basis hatte „ihrer“ Gruppe in über zehnjähriger Abstinenz die Treue gehalten. Noch am 3. Dezember wurden die Konzerttermine verdoppelt und mit neuen Open-Air-Terminen auf 26 aufgestockt (später 31 Konzerte). Auch hier hieß es bald: „sold out“.